Kurt Busch gewinnt auf dem Atlanta Motor Speedway vor Matt Kenseth und einem am Ende starken Juan Pablo Montoya.
Den Schockpunkt des Rennens lieferten Carl Edwards und Brad Keselowski. Der deutlich zurück liegende Edwards drehte auf der Start-/Zielgerade Keselowski, der dabei einen Überschlag kassierte. Keselowski gab noch während des schlittern auf dem Daches Entwarnung. Flashback. In Talladega drehte doch eins Keselowski den Edwards um. Nun ja, es gab einen kleinen aber feinen Unterschied. Keselowski hat Edwards ausversehen gedreht, die Aktion von Edwards hatte eher was von purer Absicht. Unschön, Herr Edwards. Es spielte allerdings nicht nur der Vorfall von Dega eine Rolle, sondern hat Keselowski gestern dafür gesorgt, dass Edwards lange Zeit in der Garage parken durfte. In der Anfangsphase verpasste ihm Keselowski ne Delle am Heck. Die NASCAR hat Edwards aus dem Rennen genommen und zum Gespräch gebeten.
Edwards und Keselowski lösten damit das Green-White-Chequered aus. Kurt Busch holte sich beim Restart die Führung wieder, während sich weiter hinten Jamie McMurray und Clint Bowyer beharkten und damit den ersten Versuch des GWC-Finish beendeten. Beim zweiten Versuch ging alles glatt. Kurt Busch auf der Innenbahn und Juan Pablo Montoya auf der Aussenbahn. JPM hatte allerdings kein Glück und verlor sogar noch den 2. Platz an Matt Kenseth. Trotzdem mal wieder ein starker Montoya, der erneut nur knapp an einem Sieg auf einem Oval vorbei schrammte. Einen sensationellen 5. Platz fuhr Paul Menard nach Hause.

