In einem unglaublichen Finale des Daytona 500 konnten weder die Tony Stewart und Kyle Busch von Gibbs-Toyota noch das Starensemble von Hendrick Motorsports um Jimmie Johnson, Junior und Jeff Gordon das erste Rennen gewinnen. Kurt Busch schob seinen Teamkollege Ryan Newman im Penske-Dodge zum Doppelsieg in Daytona.
Das Rennen gab Richard “King” Petty gegen 21:40 Uhr deutscher Zeit frei. Bereits nach fünf Runden lagen fünf aus den zwei großen Favoriten-Teams vorne. Erst nach über 80 Runden gab es die erste “Caution”, nach dem die NASCAR Rennleitung teile auf der Fahrbahn ausmachte.
Für Hendrick-Motorsports kam es knüppel dick. Erst musste Jeff Gordon seinen Chevy mit der 24 wegen eines Aufhängungsbruchs in die Garage fahren und dann flog Titelverteidiger Jimmie Johnson ab. Mit Casey Mears erwischte es auch noch den dritten von vier Hendricks. Und zu guter letzt entschied Dale Earnhardt Junior und seine Crew sich für die falsche Taktik als die in Führungliegenden Stewart und Kyle Busch in zwei Cautions in die Box kamen blieb Junior draussen.
Tony Stewart ging mit seinem Gibbs-Toyota in die letzte Runde als Führender, bekanntlich die schlechteste Ausgangsposition in Daytona. Während Kyle Busch sich für die falsche Linie entschied, konnte Penske um Kurt Busch und Ryan Newman die Gunst der Stunde nutzen. Am Ende Sieg Ryan Newman in der 50. Auflage des “Great American Race” vor Kurt Busch und Tony Stewart.

