23. Mai 2010, 16:02 | Kategorien: Motorsport, WTCC

Nach den defacto nicht vorhanden Läufen in Marrakesch, war die Weltmeisterschaft für Tourenwagen an diesem Wochenende in Monza unterwegs.

Race #1 – BMW-Doppelsieg dank Reifenschäden

Diese kurzen 50 Kilometer Rennen der WTCC verkommen mehr und mehr zu einem “alles oder nichts” Rennen. Das heißt zwar auch, viel Action vor allem aber auch meistens oft viel Schrott. Selbst als Racingfan ist mir das zu blöde.

In der Schikane nach Start und Ziel ging alles gut. Erst in der zweiten Kurve sind 1-2 fliegen gegangen. Auflösung gab es nicht.

Gabriele Tarquini und Rob Huff fuhren souverän vorne als beide in der letzten Runde einen Reifenschaden erlitten. Profitieren sollten davon gleich zwei BMW, die sich beide holten. Rob Huff konnte noch #3 “verteidigen”, Tarquini viel auf #7 zurück. Andy Priaulx und Augusto Farfus erbten die Plätze vorne.

Race #2 – Muller siegt, Nykjaer spielt Pechvogel

Tarquini, der noch wegen seinem Reifenschaden im 1. Rennen zurück fiel, hatte sich einen Frühstart im 2. Rennen geleistet. Ein Wochenende zum vergessen für den Lokalmatador in Monza.

Michel Nykjaer, der im 1. Rennen auf #8 kam, startete von Pole. Zum Start hielt er sich vorne, wurde dann kurzzeitig von Tarquini geschnupft und holte sich die Position wieder. In der letzten Runde war er dann das Opfer dieser Reifen. Reifenschaden in der letzten Runde, Ausfall. Yvan Muller erbte den Sieg.

Muller führt mit 100 Punkten, dahinter mit jeweils 76 Punkten Tarquini und Huff. Piraulx mit 74 Runden.

Post to Twitter

Die Kommentarfunktion ist geschlossen
TOP