27. April 2009, 17:28 | Kategorien: Motorsport, NASCAR

Brad Keselowski hat das Aaron’s 499 in Talladega gewonnen. Horrorcrash von Carl Edwards überschattet alles.

Talladega ist ja bekannt für eine gute Show und spannende und komische Zieleinfahrten. Wer mir vor dem Rennen gesagt hätte, Brad Keselowski gewinnt das Ding, den hätte ich ausgelacht. Allerdings war die Zielankunft an diesem Wochenende nicht so nett.

Im Bumpdraft-Duell zwischen Ryan Newman mit Dale Earnhardt Jr. und dem Paar Carl Edwards/Brad Keselowski ging es ganz schön zur Sache. Keselowski und Edwards waren in dem Duell die klar schnelleren, Keselowski lag hinter Edwards und wollte dann erst oben rum und ging dann nach unten. Edwards blockte das sehr hart ab, eine kleine Kollission gab es. Newman konnte nicht mehr Bremsen und “stoßte” den Roush-Ford so dermaßen, dass der Wagen abhob und in den Fangzaun flog. Acht Fans wurden dabei verletzt, Edwards konnte aus dem “Ding” aussteigen und rannte über die Ziellinie, am Ende Platz 24.

Das nicht mehr passiert ist, ist schon ein Wunder an diesem Wochenende. Im Nationwide-Rennen gab es ein ähnliches Ding, darin war dann allerdings Matt Kenseth beteiligt.

Eigentlich hatte das Rennen seinen “Big One” – der in Dega eigentlich nicht ausbleibt. Nicht weniger als 14 Autos waren involviert und so dezimierte sich das Feld schon sehr, sehr früh. Es war sowieso ein komisches, ein hektisches und hartes Rennen. Es gab sogut wie keine Phasen, wo man einfach nur die Runden abspult. Es wurde immer und immer wieder gefightet. 9 Runden vor dem Ende gabs dann halt den zweiten großen Kracher des Rennens und das Feld halbierte sich mehr oder weniger.

Ich bin immer noch etwas sprachlos, wenn ich über das Rennen nachdenke. Ich will nicht wissen, was da alles hätte passieren können. Toll das der Zaun soviel aufhalten konnte und den Wagen nicht durch lies.

Die nebensächlichen Top 10 aus Talladega

  1. Brad Keselowski (Phoenix-Chevrolet)
  2. Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet)
  3. Ryan Newman (SHR-Chevrolet)
  4. Marcos Ambrose (MWR-Toyota)
  5. Scott Speed (Red Bull-Toyota)
  6. Kurt Busch (Penske-Dodge)
  7. Greg Biffle (Roush-Ford)
  8. Brian Vickers (Red Bull-Toyota)
  9. Joey Logano (Gibbs-Toyota)
  10. Jeff Burton (Childress-Chevrolet)

Damit es nicht ganz unter geht, Keselowski besiegt “seinen” Nationwide Boss im Sprint Cup.

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