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	<title>insideSPORT &#187; Motorsport</title>
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		<title>Dakar: Al-Attiyah siegt in Südamerika</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 00:18:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Rallye Dakar 2011 ist abgeschlossen. Die Rallye-Raid fand am Sonntag ihre Siege in den jeweiligen Kategorien. Volkswagen triumphiert erneut bei den Autos, dieses mal durfte Nasser Al-Attiyah, bei den Motorrädern gewinnt Marc Coma. Die diesjährige Dakar umfasste rund 9.500 Kilometer, von denen anfangs über 5.000 Kilometer als Wertungsprüfung durchgewunken wurde. Die Wertungskilometer verkürzten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Rallye Dakar 2011 ist abgeschlossen. Die Rallye-Raid fand am Sonntag ihre Siege in den jeweiligen Kategorien. Volkswagen triumphiert erneut bei den Autos, dieses mal durfte Nasser Al-Attiyah, bei den Motorrädern gewinnt Marc Coma.</strong></p>
<p>Die diesjährige Dakar umfasste rund 9.500 Kilometer, von denen anfangs über 5.000 Kilometer als Wertungsprüfung durchgewunken wurde. Die Wertungskilometer verkürzten sich aber immer wieder auf den einzelnen Etappen und das schon seit man in Südamerika ist. Dazu aber später mehr.</p>
<h4>Cars: Al-Attiyah siegt</h4>
<p>Nach den Siegen 2009 und 2010 konnte Volkswagen auch 2011 den Titel verteidigen. Das interessante an diesen 3 Siegen ist, dass es jährlich einen neuen Piloten trifft. Waren es 2009 noch Giniel de Villiers mit Dirk von Zitzewitz und 2010 Carlos Sainz mit Lucas Cruz wurde es in diesem Jahr Nasser Al-Attiyah mit Timo Gottschalk. Das ist schon eine verrückte Geschichte und beinahe unglaublich. 3 Siege in Folge von Volkswagen und nie konnte einer der Vorjahressieger seinen Triumph wiederholen.</p>
<p>Al-Attiyah war in diesem Jahr der konstanteste Fahrer. Er lieferte sich keine Probleme, hatte mit Timo Gottschalk einen ausgesprochen guten Navigator und so fährt man halt allen davon. Ob Al-Attiyah an Sainz vorbei gekommen wäre, wenn dieser sich samt Beifahrer nicht mal vernavigiert hätte, ist ein offenes Rätsel. Sainz schrieb sage und schreibe 7, in Worte sieben, Etappensiege. Das ist bei 13 Wertungsetappen mehr als die Hälfte und ist ein neuer, alleiniger Rekord von Carlos Sainz in den Dakar-Büchern. Aber auch Al-Attiyah schrub sich in die Dakar-Bücher ein. Nicht nur durch seinen Gesamtsieg, sondern auch als 1. Araber der die Dakar gewinnen konnte!</p>
<p>Das bei BMW vieles falsch lief, das sagte ich bereits zur Halbzeit, aber auch schon vor der Dakar sprach ich dem Pilotenfeld von BMW viel ab. Ich sollte recht behalten und Stephane Peterhansel verschaffte sich einen neuen Nickname. &#8220;Mr. Puncture&#8221; wird der Franzose nur noch genannt. Die Abstimmung am X3 CC stimmte vorne und hinten nicht und brach bei Peter viele Reifenschäden. Der reine Speed war in Ordnung und damit hätte man vielleicht die Volkswagen abhalten können vom erneuten 3-fach Triumph. Bei BMW musste man aber feststellen, dass eine Dakar eben durch Zuverlässigkeit gewonnen wird und nicht nur durch Speed.</p>
<p>Al-Attiyah gewinnt die Dakar 2011 mit fast 50 Minuten Vorsprung vor Villiers und mit satten 1 Stunde und 20 Minuten vor Sainz. Bester nicht VW mit &#8220;Mr. Puncture&#8221; im BMW ist auf #4 eingekommen mit 103 Minuten Rückstand. Die Buggywertung ging übrigens nach Deutschland. Matthias Kahle und Thomas Schünemann gewannen in ihrem SMG-Buggy und liegen Overall bei den Autos auf #10. Ein tolles Ergebnis für die beiden.</p>
<h4>Bikes: Coma gewinnt &#8211; Despres mit Ausreden?</h4>
<p>Marc Coma heißt der Champion auf 2-Rädern. Nach 2006 und 2009 ist es der 3. Sieg für den Spanier. Sein Gegner hieß über die Dakar hinweg, selbstverständlich, Cyril Despres. Coma und Despres fuhren relativ entspannt vorne weg. Es wurde früh klar, welche beiden bei der Dakar die Nase vorn haben werden.</p>
<p>Despres hat mir heute Abend im Biwak bei den Abschluss-Interviews überhaupt nicht gefallen. Immer und immer wieder nahm er seine 10 Minuten Penalty in den Mund. Eine 10 Minuten Penalty erklären aber noch lange nicht, weitere 5 Minuten Rückstand. Gesamt hatte Despres 15 Minuten Rückstand in der Schlusswertung auf Coma. Das kann der Franzose nicht so einfach mit seiner Penalty abstempeln, zumal er daran selbst Schuld ist. Immerhin hat er das ja, zwischen den Zeilen, zugestanden. Despres gestand ein, dass Coma einfach die bessere Navigation hatte und er eben nicht.</p>
<p>Die letzte Etappe hat sogar noch einen Unglücksraben mit sich gebracht. Francisco &#8220;Chaleco&#8221; Lopez Contardo heißt der gute Mann. Knapp 80 Kilometer vor dem Ziel gabs einen Ermüdungsbruch der Stoßdämpfer an seinem Motorrad. Eine weiterfahrt blieb ihm verwehrt und selbst seine Wasserträger brachten ihm nicht viel Hilfe. Sowas kann man halt nicht wirklich reparieren. Am Ende zog ihn ein Quadfahrer die letzten Kilometer und der Profiteur von diesem Pech von Chaleco Lopez war Helder Rodrigues. Der Portugiese schob sich auf der letzten Etappe noch an Chaleco vorbei. Traurig für den Chilenen &#8211; natürlich.</p>
<p>Overall gewinnt also Coma mit 15 Minuten Vorsprung auf seinen ärgsten Konkurrent Despres. Dahinter kam Rodrigues mit 100 Minuten Rückstand ins Ziel. Chaleco &#8220;rettete&#8221; sich noch auf #4 mit 129 Minuten Rückstand.</p>
<h4>Trucks &amp; Quad: Chagin &amp; Alejandro Patronelli</h4>
<p>Gewohntes Bild gab es auch in diesem Jahr bei den Trucks. Die Kamaz-Ungeheuer dominierten auch in diesem Jahr wieder die Truckwertung. Vladimir Chagin, der fast Seriensieger, gewann auch in diesem Jahr wieder vor Fladimir Kabirov. Was für ungeheuer die Kamaz-Trucks sind, zeigt sich in der Gesamtzeit. Al-Attiyah brauchte im Race Touareg 3 satte 45 Stunden, 16 Minuten und 16 Sekunden. Chagin benötigte 48 Stunden, 28 Minuten und 54 Sekunden. Kabirov kam 30 Minuten und 4 Sekunden später an. Der Zeitverlust auf Al-Attiyah klingt viel, aber mit diesen Zeiten wären sowohl Chagin als auch Kabirov auf dem #5 und #6 in der Autowertung gewesen! Der #5 der Autos, Holowczyc, brauchte nämlich 49 Stunden, 27 Minuten und einige Sekunden. Wahnsinnige Leistung in diesen Gefährten.</p>
<p>Bei den Quads löste Alejandro Patronelli mit dem Gesamtsieg seinen Bruder Marco ab, der im Vorjah gewinnen konnte. Patronelli gewann aber auch deutlich die Quad-Wertung. 60 Minuten minus 7 Sekunden Vorsprung hatte Patronelli am Ende auf Sebastian Halpern Vorsprung.</p>
<h4>Streckenprobleme in Südamerika?</h4>
<p>Schon seit dem Auswandern aus Südafrika hört man immer wieder das gleiche. Die Etappen in Südamerika wären einfach zu WRC-lastig. Übersetzt heißt das in etwa, zu kurz und vor allem, zu kurvig. Leider muss auch ich den Kritikern recht geben.</p>
<p>Es liegt aber auch ein nicht unwichtiges Problem zur Grunde, das immer wieder für die Verkürzung von langen Etappen aufkommt. Jahr für Jahr werden durch Regen die Etappen in Südamerika problematisch und dadurch teilweise sogar erheblich gekürzt. Das passiert immer wieder und die Teilnehmer müssen regelmäßig kurzfristig neue Routen hinnehmen. Zudem werden die Etappen auch gekürzt, weil am Ruhetag viele Fahrer immer und immer wieder noch auf der Strecke sind, statt im Biwak. Schuld daran sind dann natürlich auch die längeren, Rallye Raid-artigen Etappen. Die Verantwortlichen von der ASO wollen natürlich möglichst viele Teilnehmer in Buenos Aires ankommen sehen und passen es auch deshalb an.</p>
<p>Nüchtern betrachtet muss man die Verantwortlichen aber fragen, was sie wollen. Eine Rallye-Raid oder eine mehrtätige WRC-artige Veranstaltung? Die Dakar lebt durch ihren Ruf, ihre Einzigartigkeit. Das sollte man nicht einfach vergessen, sondern beachten. Vielleicht muss man die Routen auch einfach nur mal besser planen, damit diese Schwulitäten in Sachen leeres Biwak am Ruhetag nicht mehr so vorkommen, wie vor allem in diesem und im letzten Jahr.</p>
<h4>Ausblick</h4>
<p>Ich wage es nicht, in die Zukunft zublicken. BMW hat mit dem Mini ja bereits ein Auto auf 2012-Reglement. Bei Volkswagen wartet man wie immer und sonst hört man von Volvo einen möglichen Werkseinstieg. Was daraus kommt, wird man sehen. Vieles wird sicherlich noch am Reglement verschärft oder gelockert werden. Ich bin also in diesem Fall gern vorsichtig. Was sicher ist, man wird auch 2012 in Südamerika fahren.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Dakar%3A+Al-Attiyah+siegt+in+S%C3%BCdamerika+-+http%3A%2F%2Fxnds.de%2FhfI7Ke+-+%40insideSPORT" title="Artikel an Twitter senden" onclick="urchinTracker('/outgoing/twitter.com/intent/tweet?text=Dakar_3A+Al-Attiyah+siegt+in+S_C3_BCdamerika+-+http_3A_2F_2Fxnds.de_2FhfI7Ke+-+_40insideSPORT&amp;referer=');"><img class="nothumb" src="http://www.insidesport.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Dakar: VW vor BMW zur Halbzeit</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 15:48:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Rallye Dakar hat 6 von 13 Spezialwertungen beendet und legt heute den ersten und letzten Ruhetag ein. Der Tross steht derzeit in Arica und einiges ist bis dato schon deutlich geworden. Bei der diesjährigen Dakar ist bisher noch alles gut abgelaufen. Kein schwerer Unfall, keine schwerverletzten. Blessuren und Knochenbrüchen passieren halt auf einer Rallye-Raid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Rallye Dakar hat 6 von 13 Spezialwertungen beendet und legt heute den ersten und letzten Ruhetag ein. Der Tross steht derzeit in Arica und einiges ist bis dato schon deutlich geworden.</strong></p>
<p>Bei der diesjährigen Dakar ist bisher noch alles gut abgelaufen. Kein schwerer Unfall, keine schwerverletzten. Blessuren und Knochenbrüchen passieren halt auf einer Rallye-Raid mal schnell, aber das was bisher passierte, ist noch harmlos. Darüber sollte man froh sein, wenn man nur an das letzte Jahr an die 1. Etappe denkt. Das geht hoffentlich so harmlos weiter.</p>
<h4>Cars: VW überzeugt durch Konstanz und Schnelligkeit</h4>
<p>Carlos Sainz und Nasser Al-Attiyah machen sich immer mehr zu den Favoriten auf den Gesamtsieg. Die beiden VW-Werkspiloten haben auf der schweren Etappe am gestrigen Freitag beinahe die selbe Zeit benötigt. Die beiden konnten durch diesen Ritt den Vorsprung auf BMW-Pilot Stephane Peterhansel um 12 Minuten ausbauen. Peterhansel mag am gestrigen Freitag, vom Speed, schneller gewesen sein, doch das hat ihm nichts genutzt. Der Franzose im X-Raid-Team von Stefan Quandt zog sich 4, in Worten vier, Reifenschäden zu. Eine Dakar entscheidet sich eben nicht durch den reinen Speed durch die Wüste, sondern auch durch die Zuverlässigkeit und Konstanz des eigenen Fahrzeugs. Die Reifenschäden sind sicherlich unglücklich, sprechen aber auch für eine erste harte Aufholjagd durch &#8220;Peter&#8221;.</p>
<p>Schaut man sich das Etappenresultat von gestern an, sieht man eines ganz deutlich. Peterhansel ist und bleibt der einzige BMW-Pilot der die Volkswagen aufmischen könnte. Sainz gewann mit 9 Sekunden vor Al-Attiyah und danach kamen die weiteren VW Piloten Giniel de Villiers und Mark Miller mit 9:49 Minuten und 9:50 Minuten Rückstand. Durch die Reifenschäden wurde Peterhansel nur 5. mit 12:25 Minuten Rückstand. Die weiteren BMW Piloten waren bislang auf keiner Etappe in Schlagweite zum VW tross und selbst das mobile Ersatzteillager Miller von Volkswagen kommt schneller durch die Wüste.</p>
<p>Mobiles Ersatzteillager Miller? Mark Miller ist der Pechvogel bei VW. Verlor durch einen Unfall früh viel Zeit und so hat man natürlich auch frühzeitig aus Miller ein Ersatzteillager gemacht. Sowas hätte Peterhansel gestern vielleicht in der Nähe gebraucht von BMW. Peterhansel verlor nämlich noch mal Zeit, weil er nur 3 Ersatzreifen hatte. Bei 4 Reifenschäden ist das natürlich unpraktisch. Offen gesagt, hätte Peterhansel das aber auch nicht viel gebracht, da er immer noch der schnellste BMW am Tage war.</p>
<p>Es kommt, wie es kommen musste. BMW scheitert an sich selbst. Man setzt 6 Autos vom X-Raid Team ein und was kommt am Ende raus? Vermutlich kein Dakar-Sieg. Ein Etappensieg gab es bereits, aber man wollte Volkswagen vom Thron stroßen und das scheint nicht zuklappen. VW hat vorne mit Sainz und Al-Attiyah zwei Piloten, die eigentlich nur durch Probleme zurückfallen dürften. Beide fahren einfach zu gut und zu konstant in diesem und auch bereits im letzten Jahr. Mit 31 Minuten Rückstand ist der Sieger von 2008, Giniel de Villiers, auf dem 4. Platz. Vor ihm liegt Stephane Peterhansel der auf Sainz 15 Minuten Rückstand hat. Der 2. BMW Pilot mit Krystof Holowczyc hat 73 Minuten Rückstand, Pechvogel Miller 95 Minuten und der nächste BMW mit Orlando Terranova 97 Minuten. Alles was bis dato unter 2 Stunden ist, sollte man nicht unbedingt abschreiben. Doch Sainz und Al-Attiyah müssen, wie erwähnt, mächtig Trouble haben.</p>
<h4>Bikes: Coma führt vor Despres</h4>
<p>Bei den Motorrädern ist es mal wieder das Duell der beiden Stars. Marc Coma gegen Cyril Despres, die wie ich üblich beide auf KTM fahren. Derzeit führt der Spanier Coma, profitierte dabei auch durch eine 10 Minuten Penalty gegen Despres. Despres verstoß lt. ASO gegen irgendwelche Startbestimmung.</p>
<p>Coma hat gezeigt, dass er auch menschlich ein guter ist. Als Oliver Pain am Donnerstag stürzte und Coma der erste Pilot war, der an der Unfallstelle vorbei kam, hielt er auch prompt an und half Pain. Pain war bewusstlos nach seinem Sturz. Die ASO freut sich über solche Kameradschaften auf einer Rallye-Raid und hat verständlicherweise Marc Coma die Zeit wieder gutgeschrieben, die er bei Pain verlor. Pain geht es aber wieder gut.</p>
<p>Die Gesamtwertung ist ganz interessant. Coma führt zwar mit fast 9 Minuten vor Despres, aber das ist nun nicht soviel. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Despres mit einer 10 Minuten Penalty &#8220;soweit&#8221; zurück ist. Dahinter folgt Chaleco Lopez mit 22 Minuten Rückstand. Generell sind die Top10 in knapp 70 Minuten noch relativ eng zusammen.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Dakar%3A+VW+vor+BMW+zur+Halbzeit+-+http%3A%2F%2Fxnds.de%2FeoTozs+-+%40insideSPORT" title="Artikel an Twitter senden" onclick="urchinTracker('/outgoing/twitter.com/intent/tweet?text=Dakar_3A+VW+vor+BMW+zur+Halbzeit+-+http_3A_2F_2Fxnds.de_2FeoTozs+-+_40insideSPORT&amp;referer=');"><img class="nothumb" src="http://www.insidesport.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Dakar: 2011er Vorschau</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 22:19:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag fällt der Startschuss zur anspruchsvollsten Rallye, die es gibt. Die Rallye Dakar startet in Buenos Aires und umfasst über 9.000 Kilometer von denen rund 5.000 Kilometer in die Wertung eingehen! Die Dakar wollen in diesem Jahr über 450 Fahrer bzw. Teams überwinden. Regelanpassung: Die Navigation wird schwieriger Die ASO hat sich in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag fällt der Startschuss zur anspruchsvollsten Rallye, die es gibt. Die Rallye Dakar startet in Buenos Aires und umfasst über 9.000 Kilometer von denen rund 5.000 Kilometer in die Wertung eingehen! Die Dakar wollen in diesem Jahr über 450 Fahrer bzw. Teams überwinden.</p>
<h4>Regelanpassung: Die Navigation wird schwieriger</h4>
<p>Die ASO hat sich in diesem Jahr etwas ganz schweres einfallen lassen. Die Teilnehmer müssen in diesem Jahr die Checkpoints viel härter anfahren, als noch in den letzten Jahren. Während man in den letzten Jahren noch im Umkreis von 3. Kilometern gewertet wurde, wird man 2011 nur rund 800 Meter „Spielraum“ zur Verfügung haben.</p>
<p>Für die Quads und Cars wird das machbar sein, die Leute auf den Bikes und Quads haben dagegen mehr Probleme. Alleine navigieren und dann den Checkpoint fast exakt treffen, das ist nicht einfach und das wird die Spreu vom Weizen trennen.</p>
<p>Zusätzlich darf man in diesem Jahr auch nicht mehr umdrehen und „zurück zum Checkpoint“ fahren. Ergo müssen die Piloten in der Nähe der Checkpoints langsamer werden und die richtigen Koordinanten früh finden, ansonsten gibt es Strafen.</p>
<h4>Cars: BMW will Volkswagen zu Fall bringen</h4>
<p>Eigentlich ändert sich nichts, im Vergleich zum Vorjahr. BMW will Volkswagen vom Dakar-Thron werfen. Volkswagen tritt ziemlich unverändert auf. Als Piloten hat man auch in diesem Jahr Carlos Sainz, Nasser Al-Attiyah, Mark Miller und Giniel de Villiers. Bei BMW baut man auf Stephane Peterhansel, Guerlain Chicherit, Orlando Terranova, Leonid Novitskiy und im 5. Wagen sogar Stephan Schott.  Oh einen 5. Wagen aus dem X-Raid Team, war das im letzten Jahr schon so? Meiner Meinung nach nicht. Es ist und bleibt ein Duell zwischen BMW und Volkswagen. Vielleicht wird sich noch Robby Gordon mit seinem genialen Hummer mit einmischen, aber vermutlich wird es wie im letzten Jahr nur ein kurzes aufknüpfen.</p>
<p>Volkswagen hat 4 Piloten, denen ich jederzeit den Gesamtsieg zutrauen würde. Das ist bei BMW anders. Dort würde ich allerhöchstens auf Peterhansel tippen. Die restlichen Piloten bei BMW würde ich eher als Wasserträger ansehen.</p>
<h4>Bikes: The Return of KTM</h4>
<p>Der Österreichische Motorradhersteller KTM bleibt der Dakar erhalten. Im letzten Jahr hat man in Österreich sich noch auf die Beine gestellt, als es um 450cc Motorräder ging. Verständlich, weil die ASO das recht spät entschied. Das im Vorjahr die KTMs im Feld war, wurde durch eine „Privatfahrer-Klausel“ gebogen. In diesem Jahr war es dann viel einfacher. KTM baute ein reines 450cc Motorrad und stattete damit seine Piloten aus.</p>
<p>Das Motorradfeld ist vorne ähnlich spannend, wie bei den Autos. Ganz sicher an der Entscheidung werden Marc Coma und Cyril Despres mitreden. Coma ist etwas gehandicapt, weil Jordi Viladoms, sein langjähriger Wasserträger, zu Yamaha abgewandert ist. Mit Viladoms und Helder Rodrigues hat Yamaha zwei gute und schnelle Piloten. Des weiteren sollte man aber auch einen David Casteu auf der Sherco, Pal Anders Ullevalsetter auf einer weiteren KTM oder auch Francisco Lopez Contardo auf Aprilia.</p>
<h4>Und sonst so?</h4>
<p>Die Trucks und die Quads sind für mich wie immer, ein netter Beigeschmack. Die Trucks werden von KAMAZ dominiert und das wird auch in diesem Jahr nicht anders sein. Vladimir Chagin wird gegen sein Teammate Firdaus Kabirov ins Rennen gehen. In wie weit die MAN, Iveco und Co mithalten können, zeigt sich dann später. Bei den Quads würd ich auf einen Sieg von einem der Patronelli-Brüder tippen.</p>
<p><em>PS: Eine Berichterstattung wie im letzten Jahr fällt ziemlich flach. Urlaub müsste man für die Dakar haben.</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Dakar%3A+2011er+Vorschau+-+http%3A%2F%2Fxnds.de%2FfulDLo+-+%40insideSPORT" title="Artikel an Twitter senden" onclick="urchinTracker('/outgoing/twitter.com/intent/tweet?text=Dakar_3A+2011er+Vorschau+-+http_3A_2F_2Fxnds.de_2FfulDLo+-+_40insideSPORT&amp;referer=');"><img class="nothumb" src="http://www.insidesport.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>NASCAR: Johnson zum 5-mal!</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 08:58:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Daytona 500]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprint-Cup]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende ging die NASCAR Saison 2010 zu Ende. Jimmie Johnson hat das Kunststück geschafft und ist zum 5. mal NASCAR Champion. Jimmie Johnson schraubt sich sein Heldenbild immer höher. 5 Titel am Stück ist in der NASCAR einzigartig. Johnson schraubt sich auf ein ganz eigenes Level, bei dem er vielleicht nur Konkurrent wie Dale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Wochenende ging die NASCAR Saison 2010 zu Ende. Jimmie Johnson hat das Kunststück geschafft und ist zum 5. mal NASCAR Champion.</strong></p>
<p>Jimmie Johnson schraubt sich sein Heldenbild immer höher. 5 Titel am Stück ist in der NASCAR einzigartig. Johnson schraubt sich auf ein ganz eigenes Level, bei dem er vielleicht nur Konkurrent wie Dale Earnhardt und Richard Petty hat.</p>
<p>Viele behaupten, Johnson fährt um die Titel, weil er mit Chad Knaus einen guten Crew Chief hat. Ìst sicherlich richtig, dass Knaus vielleicht einzigartig in der NASCAR ist, doch holt ein Fahrer keinen Titel, nur weil er einen guten Crew-Chief hat. Der Fahrer muss die Anweisungen umsetzen, ein Fahrer muss die richtigen Moves auf der Piste machen und ein Fahrer darf sich nicht viele Feindschaften zulegen. Es ist eine 50-50 Situation zwischen Fahrer und Crew Chief.</p>
<p>Der beste Pilot wird nicht Champion, wenn der Crew Chief die falschen Calls setzt. Ein guter Crew Chief  macht aber auch keinen Champion, wenn er einen Fahrer hat der zuviele Fehler macht. Die Kombination Chad Knaus und Jimmie Johnson ist in den letzten 5 Jahren so einzigartig geworden, dass man sich schon Fragen muss, ob überhaupt jemand diese Leistung von 5 Titel in Folge brechen kann. Vermutlich wird das aber auch erstmal etliche Jahre halten, wie damals von Cale Yarborough.</p>
<p>In den NASCAR weiten ist &#8220;Double J&#8221; nicht der beliebteste Pilot. Viele sehen ihn als zu glatt an, zu glatt für die NASCAR. Johnson hält sich, größtenteils, auch Anfeindungen raus. In den letzten Jahren hat er, so meine Erinnerung, eigentlich niemanden mal so richtig über einen längeren Zeitraum &#8220;bekämpft&#8221;. Einzige Ausnahme ist in diesem Jahr das Duell mit seinem Teammate Jeff Gordon. Genau das ist es aber, was Johnson ausmacht. Während ein talentiert Kyle Busch sich regelmässig in Scharmützeln wiederfindet, sieht man Johnson Punkte eintüten, Erfolge einfahren.</p>
<p>Johnson hat das &#8220;unmögliche mögliche&#8221; gemacht. 5 Erfolge in 5 Jahren ist unfassbar und muss man einfach ganz hoch anrechnen. Ab jetzt heißt es aber warten aufs Daytona 500!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=NASCAR%3A+Johnson+zum+5-mal%21+-+http%3A%2F%2Fxnds.de%2FevDWu2+-+%40insideSPORT" title="Artikel an Twitter senden" onclick="urchinTracker('/outgoing/twitter.com/intent/tweet?text=NASCAR_3A+Johnson+zum+5-mal_21+-+http_3A_2F_2Fxnds.de_2FevDWu2+-+_40insideSPORT&amp;referer=');"><img class="nothumb" src="http://www.insidesport.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Formel Eins: Vettel ist Weltmeister!</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 19:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xeniC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sebastian Vettel hat das fast unmögliche doch noch geschafft und ist Weltmeister vor Fernando Alonso und Mark Webber. Red Bull Racing stellt mit Sebastian Vettel den Fahrer-Weltmeister und das ganze hätte, wäre, wenn und aber von letzter Woche muss man getrost vergessen. Vergessen ist doof, eigentlich muss man Red Bull Respekt zollen. Mit einem Move [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sebastian Vettel hat das fast unmögliche doch noch geschafft und ist Weltmeister vor Fernando Alonso und Mark Webber. </strong></p>
<p>Red Bull Racing stellt mit Sebastian Vettel den Fahrer-Weltmeister und das ganze hätte, wäre, wenn und aber von letzter Woche muss man getrost vergessen. Vergessen ist doof, eigentlich muss man Red Bull Respekt zollen. Mit einem Move zwischen Vettel und Webber in Brasilien wäre Vettel heute nicht Weltmeister, sondern Alonso. Ergo muss man sogar sagen: Ganz große Klasse Red Bull.</p>
<p>Ich gönne, auch als Ferrari-Fan, Vettel den Titel. Wer in 2 Saisons auf #2 und #1 ankommt, der hat es verdient. Was mich allerdings stört, ist die Art und Weise, wie man Vettel gegenüber Webber bevorzugt hat. Der Flügelklau in Silverstone war unschön, das man in Istanbul die Schuld auf Webber versuchte abzuwälzen, war unfair von Helmut Marko &amp; Co. In Istanbul haben beide Fahrer einfach falsch gehandelt. Da hat sich RBR bei mir in Misskredit gebracht. Wenn man offen und ehrlich die eigenen Fahrer frei lässt, dann darf ich nicht einen bevorzugen. Das geht nicht, in meinen Augen.</p>
<p>Vettel ist, wie erwähnt, verdient Weltmeister. Er hat zwar nicht die Saison dominiert, wie irgendwann mal ein gewisser Michael Schumacher, doch hat er die meisten Punkte. Und wir müssen ehrlich sein, Vettel hat zwar Fehler gemacht, aber was wäre gewesen, wenn er die technischen Defekte nicht gehabt hätte? Dann wäre er vermutlich auch mit seinen Fehler weit vorne gewesen. Ob wir uns dann heute überhaupt eine WM-Entscheidung angesehen hätten, wäre ein anderes Rätsel.</p>
<p>Das Ferrari sich mit Fernando Alonso den Titel nicht geschnappt hat, entstand durch einen taktischen Fehler. Mark Webber musste in die Box, weil er zuvor die Wand berührte und sich dabei wohl etwas am Reifen tat. Ferrari achtete nur auf Webber, anstatt auch die anderen Autos auf Trackposition zu kontrollieren. Das man Alonso vor Webber halten konnte, war kein Problem. Die Probleme waren eher die wieder besserwerdenden Reifen von Vettel und Lewis Hamilton und dann vor allem Vitaly Petrov. Der Russe fuhr sein bestes Rennen der Saison und hatte mit dem schnellen Renault keine Probleme, Alonso hinter sich zu halten. Petrov ist wie Nico Rosberg in der Safety Car Phase reingekommen und beide kamen so vor Alonso. Schlecht gemacht von Ferrari, den damit hatte Alonso keine Chance auf den Titel &#8211; außer Vettel wäre ausgefallen.</p>
<p>Ich kann es eigentlich nicht selten genug betonen, aber wirklich alles gut gemacht bei RBR. Das man mir und allen anderen in Brasilien die Stallorder nicht zeigte, war im ersten moment eine Überraschung. Trotzdem, ja wie erwähnt, ist nur deshalb Vettel Weltmeister. 7 Punkte weniger und Alonso wäre mit einem Punkt an der Spitze gewesen.</p>
<p>Kleine Randnotiz: HRT ist nicht das schlechteste neue Team in diesem Jahr. Hispania steht vor Virgin und damit hat wohl am Anfang der Saison niemand gerechnet. Gratulation an HRT, aber auch an Lotus die das beste neue Team sind!</p>
<p>PS: Mal schauen, wann und wie ich in diesem Jahr noch einen Saisonrückblick raushauen werden&#8230;</p>
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		<title>Formel Eins: Red Bull ist Konstrukteurs-Weltmeister</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 16:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xeniC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Rennen in Brasilien am gestrigen Sonntag war eine 0-Nummer, mehr oder weniger. Sebastian Vettel gewann vor Mark Webber und Fernando Alonso, wodurch die Fahrer-Weltmeisterschaft noch spannender wird und Red Bull Konstrukteurs-Weltmeister ist. In den letzten Jahren war Brasilien eigentlich immer für eine Überraschung gut. Sei es die 20 Sekunden Weltmeisterschaft von Felipe Massa 2008 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Rennen in Brasilien am gestrigen Sonntag war eine 0-Nummer, mehr oder weniger. Sebastian Vettel gewann vor Mark Webber und Fernando Alonso, wodurch die Fahrer-Weltmeisterschaft noch spannender wird und Red Bull Konstrukteurs-Weltmeister ist.</strong></p>
<p>In den letzten Jahren war Brasilien eigentlich immer für eine Überraschung gut. Sei es die 20 Sekunden Weltmeisterschaft von Felipe Massa 2008 oder auch Giancarlo Fisichellas Sieg im Jordan 2003. Brasilien ist selten für eine 0-Nummer bekannt, wie man sie gestern sehen konnte.</p>
<p>Red Bull machte am Wochenende den besten Eindruck. Sei es am Freitag gewesen oder am Samstag. Das die Österreicher sich von Nico Hülkenberg im Qualifying geschlagen geben musste, war schon eine Überraschung. Nicht nur das ein Williams vorne steht, sondern auch wieviel Zeit &#8220;Hulk&#8221; den anderen aufbrummte. Doch damit war auch klar, dass Hülkenberg die Variable X für oder gegen einen Weltmeisterschaftskandidaten sein kann. Profitiert von Hülkenberg haben die Red Bull letztendlich aber schon. Alonso kam erst mit 10 Sekunden Rückstand am Williams vorbei und die Red Bull konnten vorne schon ihre Pace gehen. Der Spanier hatte einfach keine Chance danach aufzuschliessen.</p>
<p>Offen verkundet hat Red Bull ja schon die ganze Zeit, man lässt die Piloten freie Wahl im Rennen. Am Ende kam es auch so, dass die Fahrer nicht die Plätze wechselten. Das ist sportlich schön und fair, kann aber am Ende den Fahrertitel kostet. Zwar geben Teams ja generell wenig auf den Fahrertitel, weil er einfach nicht soviel Kohle abwirft wie der Konstrukteurstitel, trotzdem kann man ihn in Brasilien verspielt haben. Die Rechenspiele sind dadurch aber nicht minder uninteressant geworden. Am Sonntag kann es sogar dazu kommen, dass die ersten 3 Fahrer alle 256 Punkte auf dem Konto haben. Ich will es kurz halten: Die Rechenspiele übernehmen die anderen, darum möcht ich mich nicht kümmern.</p>
<p>Etwas unschön von der FIA gelöst war die Safety Car Phase, als Vitantonio Liuzzi seinen Inder im Senna-S zerschrottete. Die Rennleitung hätte vorne nochmal Spannung reinbringen können, in dem man ganz neumodisch das Feld sortiert. Es hätte gereicht, hätte man die Überrundeten-Fahrzeuge einfach zurückrunden lassen, bis vorne die &#8220;Lead-Lap&#8221; wieder unter sich gewesen wäre. Aber weil man die Überrundeten hinter Vettel ließ, hatte das ganze keinen guten Charakter für so eine Rennserie. Vor Jahren hat man die Regel mal eingesetzt und das klappte doch auch gut. Mittlerweile verzichtet man aber wieder auf dieses Bestandteil. Ich find es einfach schade, weil die SC-Phase, mit gesäubertem Feld, hätte dem Rennen noch einmal einen Schuss geben können.</p>
<p>Am Wochenende geht es in Abu Dhabi letztlich um die Fahrerkrone. Alonso v Webber v Vettel. Man darf gespannt sein.</p>
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		<title>Formel Eins: Alonso gewinnt in Südkorea</title>
		<link>http://www.insidesport.de/24102010/motorsport/formel1/alonso-gewinnt-in-sudkorea/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 11:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xeniC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fernando Alonso gewinnt das Premierenrennen von Südkorea in Yeongam vor Lewis Hamilton und Felipe Massa. Beide Red Bull fielen aus. Wir schrieben Sonntagmorgen in Deutschland. Pünktlich steht man auf um sich ein Rennen der &#8220;Königsklasse&#8221; ansehen zu können. Vorher versucht man noch, mit Hund Gassi zugehen. 5 Minuten vor dem Rennstart wieder im Haus, geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fernando Alonso gewinnt das Premierenrennen von Südkorea in Yeongam vor Lewis Hamilton und Felipe Massa. Beide Red Bull fielen aus.</strong></p>
<p>Wir schrieben Sonntagmorgen in Deutschland. Pünktlich steht man auf um sich ein Rennen der &#8220;Königsklasse&#8221; ansehen zu können. Vorher versucht man noch, mit Hund Gassi zugehen. 5 Minuten vor dem Rennstart wieder im Haus, geht ins Wohnzimmer und will Formel Eins gucken. Die erste Meldung die einem da aufkommt, der Start wird um 10 Minuten nach hinten verschoben. Regen in Yeongam. Alles andere als gut für eine Strecke, die neu ist. Deren Asphalt eigentlich nicht lang genug liegt und deren Drainagen gerade erst fertig geworden sind. Drainagen, die vorher nicht mehr gesäubert werden konnten.</p>
<p>Nach dem Delay von 10 Minuten ging es dann auch tatsächlich los. Hinter dem Safety Car ging das Feld auf die ersten Runden. Doch nach 4 Runden wurde die rote Flagge geworfen. Es war zuviel Wasser auf der Piste und das Wasser floß nicht schnell genug ab. Das Feld stoppte auf Start und Ziel und dann begann das große warten. Niemand wusste erstmal, wann es weiter geht. Am Ende dauerte es bis 09:10 Uhr, als es wieder losgehen konnte. Der eigentliche Start war für 08:00 Uhr geplant, der ja schon 10 Minuten verzögert wurde.</p>
<p>Das Feld ging erneut hinter Bernd Mayländer auf Rundenjagd. Etliche Runden spulte der Deutsche in seinem Safety Car ab, bevor das Feld freigelassen wurde. In der Zwischenzeit wurden sämtliche Team Radios übermittelt. Bei Red Bull kommunizierte man recht schlecht. Sebastian Vettel sagte, die Sicht wird besser. Mark Webber, als Weltmeisterschafts-Leader, sagte das genaue Gegenteil. Webber war in der Unterbrechung auch am Kommandostand und hat dort, vermutlich, mit Charlie Whiting direkt gesprochen. Lewis Hamilton schickte etliche Meldungen raus, es soll endlich los gehen. Der Brite sagte sogar, sarkastisch, er könne schon auf Intermediates wechseln.</p>
<p>Im eigentlich Rennen machte sich vorne früh klar, was kommen sollte. Es dauerte nicht lange, als Mark Webber unter grün seinen Wagen auf dem Randstein verlor und ausschied. Dabei rieß er noch Nico Rosberg mit. Vettel machte nach der durch den Unfall ausgelösten SC-Phase, die Pace vorne. Weder Alonso noch Hamilton hatten große Möglichkeiten, mit zukommen. Lag natürlich auch am Wasser auf der Strecke. Die Sicht war stellenweise einfach miserabel. Vettel hätte das Rennen, vermutlich, gewonnen, wenn sein Motor nicht gegen Rennende Auflösungserscheinungen gehabt hätte. Die Red Bulls schreiben 0 Punkte und verlieren dadurch die Führung von Webber an Alonso. Der Spanier gewann das Rennen vor Hamilton und Massa. Alonso hatte aber auch ein wenig Glück. Während der letzten SC-Phase, als alle auf Intermediates wechselten, gab es Probleme beim Stop und Hamilton ging vorbei. Beim Restart verbremste sich Hamilton jedoch und Alonso ging wieder vorbei und siegte.</p>
<p>Alonso führt mit 231 Punkten nun die Weltmeisterschaft an. 11 Punkte dahinter ist Webber, 21 Punkte fehlen Hamilton und Vettel fehlen 25 Punkte. Aus den letzten 2 Rennen sind noch 50 Punkte zuholen und 2 zweite Plätze reichen Alonso im Falle von 2 Siegen von Webber nicht aus. Das könnte also nicht unwichtig werden, in den letzten Rennen. Die Chancen von Vettel tendieren bei mir schon in Richtung 0%. Red Bull kann es sich eigentlich nicht erlauben, beide Piloten zu unterstützen. Wenn Vettel auch noch Webber Punkte am Ende klaut, die den Titel bescherrt hätten, auweia.</p>
<p>Dann freuen wir uns wohl auf 2 unterhaltsame Schlussrennen. In Brasilien und in Abu Dhabi wird noch gefahren.</p>
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		<title>Formel Eins: 3 Rennen, quasi 5 Titelaspiranten</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 10:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xeniC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende steht mit dem Rennen in Südkorea das 3. letzte Rennen dieser Saison an. Dabei gibt es, rechnerisch, noch 5 Titelanwärter. Mit Mark Webber und Sebastian Vettel hat Red Bull zwei Anwärter ganz vorne. Die beiden Bullen stehen auf den Plätzen #1 und #3 und trennen gerade mal 14 Punkten. Das ist also nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Wochenende steht mit dem Rennen in Südkorea das 3. letzte Rennen dieser Saison an. Dabei gibt es, rechnerisch, noch 5 Titelanwärter.</strong></p>
<p>Mit <strong>Mark Webber </strong>und <strong>Sebastian Vettel </strong>hat Red Bull zwei Anwärter ganz vorne. Die beiden Bullen stehen auf den Plätzen #1 und #3 und trennen gerade mal 14 Punkten. Das ist also nur die Differenz von 2 Rennen, die Vettel vor Webber gewinnt. Nicht viel, vor allem nicht mit dem neuen Punktesystem. Webber ist, ähnlich wie Jenson Button Anno 2009, eher &#8220;das ewige Talent&#8221;. Auf den Aussie hätten wohl die wenigsten ihre Talerchen gesetzt. Nun hat er die Chance, sich den Triumph zuholen. Dazu benötigt er vor allem Cleverness, die er sicherlich ausreichend besitzt. Er muss quasi nur Jenson Button nacheifern. Vettel muss dagegen schon eher auf Angriff gehen. Das liegt im zwar mehr im Blut, als &#8220;cruisen&#8221;, aber in dieser Saison zeigte der Deutsche relativ viele Unkonzentriert heiten. Vettel muss gewinnen um die Chance zuhaben. Bei Vettel muss man aber darauf hoffen, dass er kühl und besonnen fährt. Unnötige Punktverluste hatte er diese Saison schon oft genug. Teils durch Eigenverschulden, teils durch den Wagen.</p>
<p><strong>Fernando Alonso </strong>pilotiert den einzigen Ferrari, der Chancen auf den Titel hat. #2 in der Gesamtwertung, 14 Punkte wie Vettel hinter Webber. Vermutlich hat Alonso das schwächste Material vorne. Der Ferrari läuft auf einigen Strecken gut, auf den meisten allerdings nicht so sehr. Das Problem für Alonso: Es kommt keine Strecke mehr, auf der Ferrari die Übermannschaft wäre. Das geht alles eher in Richtung Red Bull. Alonso ist aber schon mehrmaliger Weltmeister und wenn er eine gute Qualifikation fährt, ist es nur schwer an ihm vorbei zukommen. Sein Ziel muss also die Pole sein um aus eigener Kraft Richtung Titel fahren zukönnen. Ein weiteres Problem für Alonso ist sein Teamkollege. Felipe Massa hat diese Saison nicht die Form, mal eben so hinter Alonso ins Ziel zukommen. Würde er auf die Unterstützung auf der Strecke hoffen von Massa, wäre das vermutlich alles andere als eine gute Wahl.</p>
<p>Die letzten beiden Titelaspiraten kommen von McLaren. Rein rechnerisch haben <strong>Lewis Hamilton </strong>und <strong>Jenson Button</strong> noch die Möglichkeit, das Ding zu holen. Mit 28 bzw 31 Punkten Rückstand ist das aber schon gewaltig. Auch wenn es &#8220;immerhin&#8221; 75 Punkte zuholen gibt. Hamilton hat aus den letzten 5 Rennen gerade mal 35 Punkte geholt. Das ist eindeutig zuwenig, vor allem wenn man überlegt, wie viele Punkte er selbst verschenkt hat. Das ihm natürlich dann in Japan der Wagen kaputt geht, dafür kann er nichts. Da hat er das maximale rausgeholt. Button hamstert sich mehr Punkte als die anderen, das mag sein. Chancen rechne ich ihm aber nicht aus. Dafür ist er von den Red Bull in zuvielen Rennen, zu weit weg gewesen. Button ist, wenn dann, eine Unterstützung für Hamilton, auch wenn die beiden nur 3 Punkte trennen. Persönlich traue ich aber keinem McLaren den Erfolg in diesem Jahr zu.</p>
<p>Es ist für mich nur ein Dreikampf vorne. Webber vs. Alonso vs. Vettel. 2-mal Red Bull gegen 1-mal Ferrari. Die Red Bull haben sich in dieser Saison schon oft genug gehindert und warum sollte Alsonso nicht auch davon profitieren? Unmöglich erscheint mir das bei Red Bull nicht. Zumal Webber sowieso nicht soviel zuverlieren hat. In der Türkei wurde er als der Schuldige ausgemacht, dann klaut man ihm in Silverstone den Flügel. Ausgerechnet in Silverstone gewinnt die &#8220;eigentliche Nummer #2&#8243; dann auch noch. Da haben die Leute bei Red Bull sich nicht sonderlich wohl gefühl. Südkorea ist eine Vorentscheidung. Schauen wir mal, was am Wochenende passieren wird.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Formel+Eins%3A+3+Rennen%2C+quasi+5+Titelaspiranten+-+http%3A%2F%2Fxnds.de%2Fclg5tf+-+%40insideSPORT" title="Artikel an Twitter senden" onclick="urchinTracker('/outgoing/twitter.com/intent/tweet?text=Formel+Eins_3A+3+Rennen_2C+quasi+5+Titelaspiranten+-+http_3A_2F_2Fxnds.de_2Fclg5tf+-+_40insideSPORT&amp;referer=');"><img class="nothumb" src="http://www.insidesport.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Formel Eins: Südkorea ist abgenommen</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 17:35:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Charlie Whiting und seine deligierten haben heute grünes Licht für den Grand Prix in Südkorea gegeben. Das die FIA versuchen würde, dass Rennen in Südkorea auszutragen war klar. Niemals zuvor hat die FIA wohl soviele Fristen und Zusagen verschoben wie für Südkorea. Eigentlich sollte eine Strecke 90 Tage vor dem Rennen abgenommen sein, jetzt sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Charlie Whiting und seine deligierten haben heute grünes Licht für den Grand Prix in Südkorea gegeben.</strong></p>
<p>Das die FIA versuchen würde, dass Rennen in Südkorea auszutragen war klar. Niemals zuvor hat die FIA wohl soviele Fristen und Zusagen verschoben wie für Südkorea. Eigentlich sollte eine Strecke 90 Tage vor dem Rennen abgenommen sein, jetzt sind es nicht mal mehr 14 Tage bis zum Rennen in Yeongam.</p>
<p>Schon am Wochenende hatte ich das Gefühl, die Teams haben das OK für Südkorea bekommen. Alleine Christian Horner sagte ziemlich deutlich, dass man nach Südkorea muss. Auch wenn ich die Zweifel am Sonntag noch nicht ausräumen wollte in meinem Kopf, nun muss ich es aber wohl doch.</p>
<p>Warum aber hält die FIA ihre eigenen, strengen, Vorschriften ausgerechnet für Südkorea so lasch in der Hand? Sind wir doch mal ehrlich und betrachten die Situation nüchtern: Warum sollte man ausgerechnet alles so biegen, damit Südkorea ein Formel Eins Rennen austragen darf? Eigentlich würde man Geld vermuten. Doch vielleicht hat die FIA aber auch einfach Angst, einsehen zumüssen, dass diese neugebauten Strecken halt doch immer ein Risiko darstellen. Während der Saison eine Strecke aus dem Kalender zuwerfen, sind Schwulitäten die nicht sonderlich gut sind für eine Motorsportklasse, die sich als &#8220;Königsklasse&#8221; ansieht. Zumal man für die Eventualitäten keine Ersatzstrecken im Köcher hat.</p>
<p>Im Grunde kann und muss man hoffen, dass die Strecke in Südkorea wirklich in einem Zustand ist, der gut genug für die Formel Eins ist. Es wäre ein großer Knick für die Formel Eins, wenn die Strecke am Rennwochenende nicht gut davon kommt. Zumal es ein Rennen am Ende der Saison ist, wo es um wirklich wichtige Zählerchen um die Krone geht. Sollte das Rennen dann plötzlich abgesagt werden oder auf IndyCar-Verhältnisse über Nacht neu asphaltiert werden muss, dann ist das ein böseres erwachen, als eine Absage vor Wochenfrist. Die Möglichkeiten für eine Absage hatte man sicherlich.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Formel+Eins%3A+S%C3%BCdkorea+ist+abgenommen+-+http%3A%2F%2Fxnds.de%2FcFOHNG+-+%40insideSPORT" title="Artikel an Twitter senden" onclick="urchinTracker('/outgoing/twitter.com/intent/tweet?text=Formel+Eins_3A+S_C3_BCdkorea+ist+abgenommen+-+http_3A_2F_2Fxnds.de_2FcFOHNG+-+_40insideSPORT&amp;referer=');"><img class="nothumb" src="http://www.insidesport.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Formel Eins: Red Bull spaziert in Suzuka</title>
		<link>http://www.insidesport.de/10102010/motorsport/formel1/red-bull-spaziert-in-suzuka/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 18:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xeniC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sebastian Vettel fuhr in Suzuka zu seinem 3. Saisonsieg und holte damit wichtige Punkte auf. Mark Webber und Fernando Alonso rundeten das Podest ab. Vettel hatte einen starken Sonntag. Zuerst konnte er das Qualifying für sich entscheiden, anschliessend fuhr er ziemlich problemlos im Rennen zum Sieg. Der Red Bull war aber auch das beste Gerät [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sebastian Vettel fuhr in Suzuka zu seinem 3. Saisonsieg und holte damit wichtige Punkte auf. Mark Webber und Fernando Alonso rundeten das Podest ab.</strong></p>
<p>Vettel hatte einen starken Sonntag. Zuerst konnte er das Qualifying für sich entscheiden, anschliessend fuhr er ziemlich problemlos im Rennen zum Sieg. Der Red Bull war aber auch das beste Gerät in Japan und das wusste man schon vorher. Sofern natürlich bei RBR alles tadellos verliefe und das sollte dann auch kommen. Webber musste sich zwar am Start von Robert Kubica überholen lassen, hatte dann aber das Glück, dass bei Kubica in der Safety Car Phase sich eine Reifenmutter löste. Doch die Szene am Start mit Kubica machte klar, dass Webber eher auf Punkte fährt, als um einen Sieg. So verhalten fährt man eigentlich nur, wenn man auf Nummer sicher gehen will.</p>
<p>Dahinter machte sich dann Fernando Alonso breit, der beide McLaren hinter sich halten konnte. Gut, der Ferrari lief deutlich besser als die McLaren. Lewis Hamilton hatte schon zu Beginn ziemliche Staubentwicklung an der Bremse, die zum Ende hin nicht abnehmen sollte und Jenson Button pokerte im Quali mit harten Reifen. Das sollte sich für Button aber nicht wirklich bezahlt machen. Hamilton hatte am Ende dann sogar noch Getriebeprobleme und musste ohne 3. Gang auskommen. Das kostete ihn dann am Ende gegen Button einen Platz, aber einige Punkte konnte der Brite sichern.</p>
<p>Michael Schumacher fuhr ein ganz gutes Rennen. Platz 6 am Ende für den Deutschen hieß auch &#8220;Best of the Rest&#8221;. Schumachers Teamkollege Nico Rosberg wurde mit 6 Runden Rückstand noch gewertet. Dem Mercedes Werksfahrer flog ebenfalls eine Radmutter ab und das in den Esses. Unschön.</p>
<p>Bester Fahrer des Wochenendes war ganz deutlich Kamui Kobayashi. Ausgerechnet in der Hairpin hat sich der Japaner (in Japan) regelmässig seine Vordermänner gekrallt. In einer Kurve, in der man eigentlich nicht überholen kann. Nächstes Jahr enthüllen die Japaner da einen Schriftzug &#8220;Kobayashi Corner&#8221;. Das gute Ergebnis für Sauber, Teamchef Peter Sauber war im übrigen in Mexiko, rundete Nick Heidfeld mit Rang 8 ab. Ein tolles Ergebnis für das Team aus der Schweiz, welches noch vor etlichen Rennen mit einer &#8220;Gurke&#8221; unterwegs war. Die Top10 wurden von Rubens Barrichello und Sebastien Buemi abgerundet.</p>
<p>Die FIA sorgt bei mir auch noch für Unvertständnis. Beim Start versuchte Vitaly Petrov an Nico Hülkenberg vorbei zugehen. Es krachte dabei, weil Petrov zufrüh rüberzog. Beim Start, wo das Feld kämpft, kann sowas mal passieren. Die Stewards verurteilen Petrov allerdings zu einer Grid-Penalty für das nächste Rennen. 5 Plätze muss der Russe auf seine Startposition, vermutlich in Korea, addieren. Wenn wir jetzt noch jeden relativ normalen Zweikampf unterbinden möchte, sollten wir doch lieber diese Tourenwagen-Serie schauen, ihr wisst schon welche.</p>
<p>Die Weltmeisterschaft wird dadurch nicht unspannender. Vettel holt 7 Punkte auf Webber auf und dieser vergrößert auf Alonso und Hamilton. Webber führt mit 220 Punkten vor Alonso und Vettel, die beide 206 Punkte haben. 192 bzw 189 Punkte für die McLaren Piloten Hamilton und Alonso. Sollte das Rennen in Korea stattfinden, ist noch vieles möglich. Ansonsten wird es mit 2 Rennen für die McLaren Piloten schwer.</p>
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		<title>Formel Eins: Alonso ist König von Singapur</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 21:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xeniC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fernando Alonso fuhr in Singapur einen relativ sicheren Start-Ziel-Sieg vor Sebastian Vettel und Mark Webber ein. Die Weltmeisterschaft wird noch ganz heiß. Die erste Rennhälfte in Singapur war relativ verhalten. Alonso mit einem ordentlichen Start, Vettel mit einem, für seine Verhältnisse, guten Start. Doch der Deutsche kam nicht am Spanier vorbei und so zogen beide [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fernando Alonso fuhr in Singapur einen relativ sicheren Start-Ziel-Sieg vor Sebastian Vettel und Mark Webber ein. Die Weltmeisterschaft wird noch ganz heiß.</strong></p>
<p>Die erste Rennhälfte in Singapur war relativ verhalten. Alonso mit einem ordentlichen Start, Vettel mit einem, für seine Verhältnisse, guten Start. Doch der Deutsche kam nicht am Spanier vorbei und so zogen beide ihre Kreise. Nur Lewis Hamilton konnte die Pace in etwa mitgehen. Der Rest kassierte Sekunde um Sekunde auf Alonso und Vettel, die das gesamte Rennen in einer Art Schlagdistanz lagen.</p>
<p>Durch eine Safety Car Phase zubeginn, machte allerdings Mark Webber einen entscheidenden Move in Richtung Taktik, der sich am Ende bezahlt machte. Die SC wurde ausgelöst, weil Vitantonio Liuzzi seinen beschädigten Boliden abstellen musste. Webber ging alleine aus der Spitzengruppe in die Box und erledigte seinen notwendigen Boxenstopps.</p>
<p>Als sich das Feld dann erstmal bis zur Rennhälft einpendelte, fiel nach gut 20 Runden auf, wie die McLaren an Speed verlieren. Sekunde um Sekunde wurden beide Silberpfeile aus Woking langsamer und verloren entscheidende Zeit auf Webber. Warum das den teuer bezahlten Experten von McLaren nicht auffiel und man Jenson Button wie auch Hamilton früher reinholte, bleibt mir ein offenes Rätsel. Das hab ich erkannt, das hat ein Marc Surer erkannt. Da hat man eine ganz klare Fehlentscheidung getroffen, die dadurch getrübt wurde, dass Hamilton später im direkten Duell gegen Webber den kürzeren zog und ausfiel.</p>
<p>Die zweite und letzte SC wurde durch Kamui Kobayashi ausgelöst, der sich unter der Tribüne in die Mauer verabschiedete und Bruno Senna fuhr in den Sauber rein. Senna konnte nicht mehr reagieren. Zuvor überholte Kobayashi mit einem sehr überraschenden und vielleicht auch hart an der Grenze Michael Schumacher. Der Einschlag von Kobayashi passierte einige Runden nach Rennhalbzeit. Zuvor eröffneten die McLaren die Boxenstopps, für die Silbernen natürlich zuspät. Die restlichen zogen nach.</p>
<p>Es wurde etwas härter im Feld, jeder versuchte sich jetzt an seinem Vordermann vorbei zuschieben. So dann auch Hamilton, der an Webber vorbei gehen wollte. Doch das klappte nicht so ganz, Hamilton lies dem Australier nicht genügend Platz und so kollidierten die beiden. Für Hamilton war das Rennen gelaufen und man muss sich fragen, ob er schon wieder nervös wird? Erst in Monza mit einem blöden Move, dann heute. Das erinnert doch ein wenig an das Kiesbett von China. Einen kühlen Kopf müssen die Weltmeisterschaftskandidaten haben und nicht mit solchen vermeidbaren Dingern ausscheiden.</p>
<p>Am Ende fuhr Alonso einen recht ungefährderten Sieg ein, weil Vettel ihn zu keinem Zeitpunkt so unter Druck setzen konnte, dass der Spanier angst haben hätte müssen. Webber wird #3 und Hamilton schreibt einen Nuller. Das bedeutet für die Weltmeisterschaft: Webber 202, Alonso 191, Hamilton 182, Vettel 181 und Button 177. Es wird also mächtig spannend!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Formel+Eins%3A+Alonso+ist+K%C3%B6nig+von+Singapur+-+http%3A%2F%2Fxnds.de%2F9ujZq4+-+%40insideSPORT" title="Artikel an Twitter senden" onclick="urchinTracker('/outgoing/twitter.com/intent/tweet?text=Formel+Eins_3A+Alonso+ist+K_C3_B6nig+von+Singapur+-+http_3A_2F_2Fxnds.de_2F9ujZq4+-+_40insideSPORT&amp;referer=');"><img class="nothumb" src="http://www.insidesport.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Formel Eins: Alonso siegt in Monza</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 19:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xeniC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fernando Alonso fuhr im königlichen Park von Monza zum Sieg. Dahinter sortierten sich Jenson Button und Felipe Massa ein. Es war eines der langweiligeren Rennen der Saison. Wenig Action, wenig Überholmanöver und stellenweise fand ich die Regie auch nicht wirklich gut. Das mit der Regie kennen wir ja irgendwie nicht anders. Im groben und ganzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fernando Alonso fuhr im königlichen Park von Monza zum Sieg. Dahinter sortierten sich Jenson Button und Felipe Massa ein.</strong></p>
<p>Es war eines der langweiligeren Rennen der Saison. Wenig Action, wenig Überholmanöver und stellenweise fand ich die Regie auch nicht wirklich gut. Das mit der Regie kennen wir ja irgendwie nicht anders. Im groben und ganzen machten einzig die Zeitspielerein rund um die Boxenstopps sowie das übliche &#8220;wer kommt wann und wer kann länger draussen bleiben&#8221; das Rennen ein wenig spannend.</p>
<p>Alonso hatte am Start seine Probleme. Button von #2 überholte den Spanier im Ferrari und dann kam noch Massa, der sich nicht ganz kampflos hinter Alonso hielt. Doch Alonso konnte immerhin den Platz hinter Button verteidigen und der Brite und der Spanier berühten sich in der Schikane. Beide konnten das Rennen aber beenden. Alonso hatte hinter Button zwischenzeitlich mal einen kurzen Hänger, ansonsten schaffte Button es nicht, vom Spanier weg zukommen. Der Ferrari lief beim Heimspiel gut und war eindeutig das beste Auto am Wochenende.</p>
<p><strong>Ferrari</strong> mit einem guten Wochenende. Gute Pace und in der Box richtig reagiert. Alonso konnte das Rennen gewinnen, weil er nach Alonso die Reifen wechselte und mit Massa im Grunde keinen richtigen Gegner hatte, der im folgte. Geleitschuss würde man sagen.</p>
<p>Bei <strong>McLaren </strong>hatte man ein eher mittelmäßiges Wochenende. Jenson Button fuhr zwar immerhin aufs Podest, führte den Grand Prix lange an, konnte aber niemals die Pace des Ferrari mitgehen. Ob Button mit einem gleichzeitigen oder späteren Stopp als Alonso hätte gewinnen können, ist eine andere Frage. Alonso hätte definitiv probiert, an Button vorbei zukommen. Ob er vorbei gekommen wäre, ist eine Frage die sich nicht aufgeklärt hat. Anders sah das Rennen von Lewis Hamilton aus. Übereifrig noch in der ersten Runde ausgeschieden, weil er gegen Felipe Massa der deutlich vor ihm lag nicht zurück ziehen wollte. Hamilton schrieb einen 0er.</p>
<p>Ich hab keine Ahnung, wie ich <strong>Red Bull </strong>werten soll. Unter den Augen von Dietrich Mateschitz fuhr Sebastian Vettel auf Rang 4 und Mark Webber auf Rang 6. Vor allem lässt mich ein Funkspruch von Vettel an die Box zweifeln, ob man nicht doch mittlerweile Vettel als offizielle 2 im Team sieht. Vettel klagte nach gut 20 Runden über einen &#8220;absterbenden Motor&#8221;. Am Ende soll das ganze nur an der Bremse gelegen haben, die sich auf der Gegengeraden nicht löste. Ausgerechnet Webber profitierte von diesem Problem. Vettel holte sich den Platz aber elegant wieder, in dem er und seine Crew eine sensationelle Strategie fuhr. Erst vor der letzten Runde fuhr Vettel zum Stopp und landete damit auf dem 4. Platz. Webber hing eine Zeitlang hinter Nico Hülkenberg, der einen tollen Job machte. Webber hatte seine Mühe an Hülkenberg vorbei zugehen.</p>
<p>Nico Rosberg fuhr ganz angenehm auf die #5, Michael Schumacher unauffällig auf der #9. Der <strong>Mercedes </strong>fuhr seinen Umständen entsprechend. No more to say.</p>
<p><strong>Williams </strong>hatte auf der Highspeed-Strecke von Monza ein tolles Wochenende. Gutes Qualifying von Nico Hülkenberg, tolles Rennen von Hülkenberg. Das Rubens Barrichello dann auch noch in die Punkte fuhr, rundete ein gutes Ergebnis für das Privatteam.</p>
<p>Überrascht hat mich dann noch der Speed der neuen Teams. Auf einer Strecke mit einem so hohen Vollgasanteil haben die kleinen sich die kleinen, mit Ausnahmen von Di Grassi, 2-mal überrunden lassen. Ich hatte vor dem Rennen mit mehr gerechnet. Nur Lucas di Grassi landete mit einer Runde mehr im Rückstand.</p>
<p>Ach übrigens, scheint man bei <strong>Sauber </strong>sich baldig von Pedro de la Rosa zu trennen. Nach Informationen von <a title="motorsport-total.com" href="http://www.motorsport-total.com/f1/news/2010/09/Knalleffekt_bei_Sauber_Heidfeld_statt_de_la_Rosa_10091243.html" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.motorsport-total.com/f1/news/2010/09/Knalleffekt_bei_Sauber_Heidfeld_statt_de_la_Rosa_10091243.html?referer=');">motorsport-total.com</a> könnte in Singapur Nick Heidfeld hinterm Steuer sitzen. Der Spanier hat diese Saison wenig geleistet und das man in der vergangenen Woche mit Kamui Kobayashi verlängert hat, spricht auch nicht für ein Verbleib von de la Rosa. Ob der Wechsel noch in der Saison kommt, wird man sehen.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Formel+Eins%3A+Alonso+siegt+in+Monza+-+http%3A%2F%2Fxnds.de%2FaMMgkm+-+%40insideSPORT" title="Artikel an Twitter senden" onclick="urchinTracker('/outgoing/twitter.com/intent/tweet?text=Formel+Eins_3A+Alonso+siegt+in+Monza+-+http_3A_2F_2Fxnds.de_2FaMMgkm+-+_40insideSPORT&amp;referer=');"><img class="nothumb" src="http://www.insidesport.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Formel Eins: Hamilton siegt in Spa</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 09:44:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lewis Hamilton gewinnt auf einer der schönsten Strecken der Welt und Sebastian Vettel verschenkte mal wieder Punkte durch ein blödes Manöver. Das Rennen war im Grunde nur mäßig gut, machte sich aber Aufgrund immer wieder kehrendem Regen zu einem Roulette für alle. Hamilton fuhr bereits am Start an Mark Webber vorbei, der auf der Pole [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lewis Hamilton gewinnt auf einer der schönsten Strecken der Welt und Sebastian Vettel verschenkte mal wieder Punkte durch ein blödes Manöver.</strong></p>
<p>Das Rennen war im Grunde nur mäßig gut, machte sich aber Aufgrund immer wieder kehrendem Regen zu einem Roulette für alle. Hamilton fuhr bereits am Start an Mark Webber vorbei, der auf der Pole stand. Dazu muss man erwähnen, das Webber den Start völlig verkorkste und die Red Bull das ganze Wochenende nicht den besten Eindruck machten. Die McLaren lag der Kurs von Spa-Franchorchamps dagegen übers gesamte Wochenende sehr gut. Hamilton hatte nur einen kritischen Moment im Rennen, als es gegen Ende mehr regnete entschied sich Hamilton samt Crew erst fürs draussen bleiben. Auf der anschliessenden Runde gondelte der Brite dann allerdings ins Kies. Dank seines Vorsprunges blieb er aber vorne.</p>
<p>Vettel sorgte diese Saison für viel Kopfschmerzen und auch gerne mal schön viel Blech. Die Aktion in Istanbul, als er Webber aushebelte, ist ja noch bekannt. Das blöde Abstandhalten in Ungarn ist genau so im Kopf und der Move gestern wird auch in den Köpfen bleiben. Jenson Button fuhr mit einem beschädigten Boliden die ganze Zeit immerhin auf #2. Vettel versuchte dann bei der Bus-Stopp-Schikane mit einem Move vorbei zugehen. Doch der Deutsche verriss den Red Bull und schoss dabei Button ab. Für Button war das Rennen gelaufen, Vettel konnte in der Box sich die Nase wechseln lassen und fuhr weiter. Wenige Runden später gab die Rennleitung, mit Nigel Mansell, dem Piloten eine Drive Thru&#8217; Penalty. Etwas überzogen für einen Rennunfall. Natürlich war der Move einfach dämlich und der Unfall vermeidbar gewesen, aber trotzdem reden wir hier immer noch von einem Rennunfall und keinem Unfall, den ein Pilot absichtlich herbeiführt.</p>
<p>Für Red Bull muss sich solangsam die Frage stellen, ob man Webber nicht zufrüh zur Nummer 2 degradierte. Webber liegt 3 Punkte hinter Hamilton in der Weltmeisterschaft und Vettel fehlen dagegen schon 31 Punkte auf Hamilton. Lange dürfen die Österreicher nicht mehr warten und Vettel als Nummer 1 sehen, das könnte einen möglichen Fahrerweltmeistertitel verspielen. In der Konstrukteurswertung liegen die RB auch nur noch 1 Punkt vor McLaren. Sicher ist aber, dass Vettel diese vermeidbaren Fehler schleunigst abstellen muss. Hups, da schreib ich gerade am Eintrag und da flattert mal direkt folgendes rein: <a title="crash.net" href="http://www.crash.net/f1/news/162850/1/webber_issues_veiled_back_me_call.html" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.crash.net/f1/news/162850/1/webber_issues_veiled_back_me_call.html?referer=');">Webber fordert die Unterstützung von Vettel</a>!</p>
<p>Bei Ferrari machte man mal wieder einen nicht so schönen Job. Fernando Alonso pokerte hoch mit einer Regenabstimmung und verlor einige Startplätze dadurch. Das er später im Rennen bis zu seinem Unfall mitfuhr, war eigentlich schon verwunderlich. Rubens Barrichello schoss, in der Startphase beim ersten kleinen Regen, doch deutlich ins Auto von Alonso. Spontan dachte ich, die Aufhängung wäre bei Alonso kaputt. Dagegen fuhr Felipe Massa unaufgeregt auf #4. Irgendwas haben die Italiener dieses Wochenende mächtig in den Sessel geschissen. Damit ist für Alonso eigentlich jegliche Chance auf den Titel in weite ferne gerückt.</p>
<p>Renault machte vor allem durch Robert Kubica ein sensationelles Rennen. Aber auch Vitaly Petrov zeigte sich stark, nachdem er von hinten nach vorne fuhr. Der bullige Renault konnte selbst gegen den aerodynamisch guten Red Bull auf den Gerade mithalten. Ach was sag ich, der Renault war sogar leicht im Vorteil.</p>
<p>Mercedes machte alles, was die anderen nicht machten. Man blieb lange draussen und brachte so beide Piloten von weiterhinten gut in die Punkte und Spaß machten Nico Rosberg und Michael Schumacher dann auch noch, als sie sich gegenseitig überholten. Zwar gabs da eine kleinere Berührung, aber am Ende sah man zwei nette Duelle unter Teamkollegen, die hard aber jederzeit fair waren.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Formel+Eins%3A+Hamilton+siegt+in+Spa+-+http%3A%2F%2Fxnds.de%2FabIPPS+-+%40insideSPORT" title="Artikel an Twitter senden" onclick="urchinTracker('/outgoing/twitter.com/intent/tweet?text=Formel+Eins_3A+Hamilton+siegt+in+Spa+-+http_3A_2F_2Fxnds.de_2FabIPPS+-+_40insideSPORT&amp;referer=');"><img class="nothumb" src="http://www.insidesport.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Formel Eins: Das kuriose Ungarn</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 20:25:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was für ein Rennen, mit viel Story und viel Komödie und am Ende gewinnt mal wieder die &#8220;Nummer 2&#8243; von Red Bull Mark Webber. Nach dem Start war ich schon in einem Modus, da wollte ich eine Runde zocken gehen. Denke ich an Ungarn, denke ich direkt an einen langweiligen Grand Prix und das ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was für ein Rennen, mit viel Story und viel Komödie und am Ende gewinnt mal wieder die &#8220;Nummer 2&#8243; von Red Bull Mark Webber.</strong></p>
<p>Nach dem Start war ich schon in einem Modus, da wollte ich eine Runde zocken gehen. Denke ich an Ungarn, denke ich direkt an einen langweiligen Grand Prix und das ich doch dran geblieben bin, sollte sich bezahlt machen. Ich habe vermutlich das interessantes Rennen auf dem Hungaroring für eine lange Zeit gesehen. Absichtlich nenne ich das Rennen nicht gut, sondern interessant.</p>
<p>Eigentlich sah das Rennen schon nach dem Start sortiert und bereit gestellt aus. Doch ein Teil von Vitantonio Liuzzis Frontflügel auf der Ideallinie sollte das ganze wenden. Kurz vor den ersten Boxenstopps löste die FIA eine Debri-Caution aus. Safety Car kam und Red Bull reagierte prompt. Sebastian Vettel wurde sofort in die Box bestellt und das, obwohl er beinahe schon vorbei war. Er musste abbremsen und mit seinem Unterboden die Kerbs schleifen um noch in die Box zukommen.</p>
<p>Hinter Vettel kam natürlich das ganze Feld. Einzig Mark Webber zusammen mit Rubens Barrichello blieb auf der Strecke und Jenson Button war pünktlich vor dem SC in der Box, brachte dem amtierenden Weltmeister allerdings keinen großen Vorteil. In der Box gab es dann direkt zwei kuriose Szenen. Zuerst lies Mercedes Nico Rosberg mit einem losen Hinterrad los, welches dann durch die Boxengasse flog und einen Williams-Mechaniker traf, dem allerdings nichts schlimmes passiert ist. Fast zeitgleich wurde Robert Kubica von seinem Team zufrüh losgeschickt. Wer in der Pit steht, muss warten, bis die anderen vorbei sind. Kubica wurde losgelassen, als Adrian Sutil, der genau vor dem Renault einparken wollte einbog. Es kam wie es kommen musste, sie kollidierten. Sutil schied aus, ebenso stellte Rosberg seinen Boliden ab. Kubica nahm das Rennen wieder auf, bekam von der Rennleitung eine 10 Sekunden Stop and Go Strafe. Danach stellte aber auch Kubica seinen Wagen ab.</p>
<p>Renault und Mercedes wurde nach dem Rennen jeweils zu 50.000 $ Strafe verurteilt. Da stelle ich mir die Frage, warum die Sicherheit nur halb so schwer bestraft wird, wie eine &#8220;Teamorder&#8221;? Ich erinnere mich nur mal nen Katzensprung zurück, aber wollte man Renault nicht damals 2 Rennen aussperren, weil Fernando Alonso ein Reifen nach einem Boxenstopp verlor? Mir persönlich fehlt hier die Relation in solchen Strafen. Mercedes hat unsauber gearbeitet und dabei wurde jemand verletzt. Nich schwer, aber immerhin.</p>
<p>Während Renault und Mercedes für trouble in der Box sorgten, machte sich das Feld langsam aber sicher zum Restart auf. Webber fuhr vorne und dabei war allen klar, er muss sich mindestens 20 Sekunden auf Alonso herausfahren. Durch den Speed der Red Bull war natürlich auch sofort klar, dass das möglich ist, sofern die Reifen halten und nicht noch eine Safety Car Phase käme. Beides sollte für Webber verlaufen und Webber fuhr sich nen Vorsprung spielend raus. Doch vor dem Restart machte Vettel schon einen groben Schnitzer. Er lies eindeutig, eindeutig zuviel Abstand zu Webber. Ein Anfängerfehler von einem Weltmeisterschaftskandidat. Vettel wurde von der Rennleitung zu einer Drive-Trough gebeten und dabei regte sich Vettel fürchterlich auf in der Pitlane. Davor spielte das Worldfeed schon ein Team Radio ein, wo Vettel nachfragte, weshalb. Er konnte es sich einfach nicht erklären. Übrigens fand ich die &#8220;Ausrede&#8221; Vettels auch nicht sehr gelungen. Meiner Regelauffassung nach, darf er auch nicht soviel Platz lassen, wenn noch weiter hinter dem SC gefahren wird. Von daher ist völlig nebensächlich, ob sein Funk ausgefallen ist oder nicht und ausserdem, muss jemand auf P2 liegend sehen, dass das SC die Lichter aus hat.</p>
<p>Vettel verlor seinen Platz dabei an Alonso und plötzlich fuhr Webber um den Rennsieg, den er sich auch holte. Vettel schlies zu Alonso wieder richtig auf und ich dachte mir nur, mach jetzt bloß nichts falsches Vettel. Ein Glück blieb Vettel dann doch eher ruhig und machte nichts unüberlegtes. An Alonso kam er allerdings nicht mehr vorbei und Webber fuhr vorne zu einem weiteren Sieg.</p>
<p>Den großen Aufreger brachte dann noch der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher. Kurz vor dem Ende hat ihn Rubens Barrichello angegriffen. Der Brasilianer fuhr auf frischen Super Soft-Reifen und hatte damit natürlich die bessere Ausgangslage. Nach einigen Runden hatte Barrichello den Windschatten auf der Zielgeraden und zog neben Schumacher. Der Deutsche drängte seinen früheren Teamkollegen so nah an die Mauer, dass etlichen Leuten das Herz stehen blieb. Das war nicht die schöne und saubere Art von Schumi. Gebracht hat es Schumacher nichts. Er verlor auf der Strecke den Platz an Barrichello und hat für den nächsten Grand Prix bereits eine Gridversetzung von 10 Plätzen aufgebrummt bekommen.</p>
<p>Natürlich kann man nun diskutieren ob das nicht Racing war und wir sowas sehen wollen. Wobei sich die Frage bei mir gar nicht stellt. Das war nahe am derben Unfall und sollte daher vermieden werden. Wir reden hier nicht über Tourenwagen, wo die Reifen geschützt sind, sondern über Monoposto. Offen stehende Reifen, die hin und wieder schon mal als Flugrampe dienen. Sowas sollte ein alter Haudegen wie Schumacher unterlassen.</p>
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		<title>Motorrad: MotoGP in Assen und WSBK in Misano</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 10:49:22 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das MotoGP-Rennen in Assen hat Jorge Lorenzo gewonnen und in Misano bei den World Superbikes holte sich Max Biaggi einen Doppelerfolg.</strong></p>
<h4>MotoGP: Lorenzo ohne Rossi der Titelanwärter ohne Konkurrenz?</h4>
<p>Nach dem in San Marino Valentino Rossi gestürzt ist und wegen der Verletztung nicht an den Gashebel kann, dominiert Jorge Lorenzo das Geschehen. 70 von 75 möglichen Punkten holte Lorenzo in der Zeit. In San Marino musste er sich noch Dani Pedrosa geschlagen geben, aber in Silverstone und Assen siegte Lorenzo und führt in der Gesamtwertung ziemlich deutlich mit 47 Punkten. Das sind immerhin 2 Ausfälle für Lorenzo und Pedrosa müsste 2x siegen um vorbei zuziehen.</p>
<p>Lorenzo gilt es zu schlagen und das kann aktuell niemand. Die Yamaha scheint im Jahre 2010 das kompakteste Bike zusein und die Hondas, mit der Pedrosa sowieso bei den Testfahrten Probleme hat, sowie die Ducatis schaffen es nicht, mitzuhalten. Natürlich hat Yamaha auch einen Vorteil, sie haben für Rossi keinen Ersatzfahrer aufs Bike bisher geschickt und so kann sich ein gesamtes Werk nun erstmal vollkommen auf den Spanier konzentrien.</p>
<p>Muss ich mich wiederholen, dass die FIM und DORNA langsam mal handeln sollen? Nicht? Gut.</p>
<h4>WSBK: Biaggi dominiert in Misano</h4>
<p>Max Biaggi hat bei den Superbikes einen Konkurrent um den Titel, wenn man auf die Gesamtwertung schaut. 307 zu 270 Punkte steht es dort, nachdem Biaggi am Wochenende beide Rennen in Misano gewonnen hat und Leon Haslam nicht über einen 2. und einen 8. Platz hinaus kam.</p>
<p>Eigentlich schade, dass die WM schon gelaufen ist für den Rest. Carlos Checa, auf einer &#8220;privaten&#8221; Ducati 1098R, ist mit 135 Punkten weit abgeschlagen. 5 Rennwochenende gibt es noch bei den Superbikes.</p>
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