Nach dem Start-Ziel-Sieg von Jenson Button in den Ardennen in Spa-Franchorchamps tagte noch einige Zeit die FIA-Rennkommission im Beisein von Fahrer-Steward Eliseo Salazar über den schweren Startunfall ausgelöst von Romain Grosjean.
Auf den Weg in die Spitzkehre drängte Grosjean den Briten Lewis Hamilton ab, woraufhin eine Kettenreaktion auslöste. Der Lotus von Grosjean hob dabei sogar ab und ist nur hauchdünn am Kopf von WM-Spitzenreiter Fernando Alonso vorbei. Das Rennen war für alle drei und Sergio Perez beendet. Das ganze ging, für das was es war, sehr glimpflich ab.
Die Rennkommissare haben nun eine drastische Strafe gegen den Franzosen verhängt. Er wird das Rennen in Monza gesperrt aussetzen müssen. Sowohl Lotus als auch Grosjean haben die Strafe akzeptiert.
Letztmalig das Fahrer gesperrt worden waren, wenn ich mich nicht täusche, passierte in der Saison 1994. Und das sogar nicht zu knapp. Eddie Irvine wurde zweimal gesperrt, nach dem Rennen in Silverstone wurde Michael Schumacher wegen der ignorieren der schwarzen Flagge gesperrt und auch Mika Häkkinen wurden in dieser Saison gesperrt.
Im übrigen wurde auch Pastor Maldonado nach dem Rennen für Monza bestraft. Der Venezueler bekommt wegen seines Frühstarts eine plus 5 und für eine Kollision mit Timo Glock eine weitere plus 5.